Donnerstag, 31. Januar 2013

Go

Und so ist es ein weiter Weg den man geht über tiefe Hügel in der Sonne leuchten sie träge wie ein Tropfen auf der Haut. Sprechen sie durch Winde in Segel hinein, trocknen wie die Früchte am hohen Baum in der Luft. Singen ein Lied in das Ruder hinein das taucht tief unter die Welle dem Steine zu. Fäden die ziehen, nicht reissen, bemalt auf hohem Ross. Gib nicht auf das Viereck zu sehen. Nimm die Linien und Tanz mit ihnen.

Montag, 31. Dezember 2012

My Wish

May the holes in your walls be long gone and may the cold winter stay out of your life.
May God’s warmth keep you and his peace hold you, his light guide you and his love save you.
Saying happy new year kind of feels so lame, wishing you strength for the year no matter what - seems more appropriate to me!
And may you travel long distances and get to know new places and see familiar faces!


Suppenlöffel

Die Haut löst sich langsam, die Falten verlieren sich auf dem Dach.
Es ist ein langer Weg, Staub wirbelt auf, verfängt sich in der Nacht,
treibt das singen der Vögel hinaus. Lautes tropfen gegen das verschmierte Fenster, kleines klopfen an der Tür. Vier Saiten die nicht schwingen, lange Jahre unterm Tuche schlummern. Blumen blühen auf in der Sonne während der Hocker die Kraft verliert sie zu halten. Es rennen die Pfoten durch das lange Gras bis hin zum trüben Wasser suchen sie sich einen Weg. Himbeeren verschrecken vor dem Schrei, Fische tauchen ab. Die Wellen werden kleiner, ziehen sich davon. Hören sie Saiten schwingen, Beine kreisen. Stimmen klingen in der Nacht davon. 

Schneeflocken die trübe hängen, beleuchtet von der einsamen Straßenlampe, riechen sie die Winterzeit im Lebkuchen-haus. Leere Wege, nachts die Sterne sehnen sich dem Horizont entgegen. Schwingen heben sich vom Wind getrieben, halten doch die Träume nicht in sich. Dünne Seiten, kleine Worte, brennen ein, holen die Gedanken. Sachte verdunkelt durch den Sonnen Schein, verliert sich schnell die kälte. Ringe werden gebunden, Ringe werden verschlossen. Holz angepasst, nicht zu passen. Steigen Noten auf in die Wolken, fallen runter als Regentropfen in die Haare. Uhren ticken den Rhythmus der inneren Bilder vor, verliert sich die Sehnsucht der Strasse, singt der Vogel sein Morgenlied.



 Photography by ©Rahel Gysel

Samstag, 29. Dezember 2012

Prima Blume

Eine zweite Mutter warst du mir,
ein erstes Kind ich dir.
Wie du wollte ich sein,
ein zweites du, erschein'.

Dein Weg wolltest du gehen
in andere Länder ziehen.
erweckte meine Tränen
dich weit Weg zu ahnen.

Anders als geplant,
anders als erwartet,
anders als erhofft,
anders als erwünscht.

Bäume wurden dicht,
vertrieben das Sonnenlicht.
Nebel machte sich auf
du kamst nicht hinauf.

Dem Wasser entfliehen,
vor Wellen dich entziehen.

Doch deine Sonne wird nicht mehr Untergehen
Dein Mond nicht den Schein verlieren.




Dir wünsche ich von ganzem Herzen Frieden.
Dir wünsche ich von ganzem Herzen Kraft.
Dir wünsche ich von ganzem Herzen Ruhe.
Dir Wünsche ich von ganzem Herzen Geduld.

Dein Wert ist gesichert, niemand kann das ändern.
Dein Wert bleibt gleich, Worte prallen ab.
Dein Wert unvergleichbar bleibt.