Es ist ein langer Weg, Staub wirbelt auf, verfängt sich in der Nacht,
treibt das singen der Vögel hinaus. Lautes tropfen gegen das verschmierte Fenster, kleines klopfen an der Tür. Vier Saiten die nicht schwingen, lange Jahre unterm Tuche schlummern. Blumen blühen auf in der Sonne während der Hocker die Kraft verliert sie zu halten. Es rennen die Pfoten durch das lange Gras bis hin zum trüben Wasser suchen sie sich einen Weg. Himbeeren verschrecken vor dem Schrei, Fische tauchen ab. Die Wellen werden kleiner, ziehen sich davon. Hören sie Saiten schwingen, Beine kreisen. Stimmen klingen in der Nacht davon.
Schneeflocken die trübe hängen, beleuchtet von der einsamen Straßenlampe, riechen sie die Winterzeit im Lebkuchen-haus. Leere Wege, nachts die Sterne sehnen sich dem Horizont entgegen. Schwingen heben sich vom Wind getrieben, halten doch die Träume nicht in sich. Dünne Seiten, kleine Worte, brennen ein, holen die Gedanken. Sachte verdunkelt durch den Sonnen Schein, verliert sich schnell die kälte. Ringe werden gebunden, Ringe werden verschlossen. Holz angepasst, nicht zu passen. Steigen Noten auf in die Wolken, fallen runter als Regentropfen in die Haare. Uhren ticken den Rhythmus der inneren Bilder vor, verliert sich die Sehnsucht der Strasse, singt der Vogel sein Morgenlied.
Photography by ©Rahel Gysel
