Donnerstag, 27. Februar 2014

der Tümpel



Der kleine Frosch saß wieder auf der anderen Seite von wo aus er seinen Platz so gut aus beobachten konnte. Ein bisschen nervös war er schon, da wieder über die Rosenblätter zu springen, außerdem sah es von der Seite des Tümpels sehr schön aus. Die große Wiese hinter dem Schilf, das kaputte Becken das schon Jahrzehnte dort lag und ihm oft beim Verstecken spielen einen sicheren Schutz bot. Von hier konnte er auch die Sonne genießen wie sie langsam über den Süden zog und sich immer der Erde weiter hin zu neigte um sie dann sanft zu Küssen und in ihr zu verschwinden, so stellte er sich das vor. Eigentlich hätte er den Tümpel nie durchschwimmen sollen, denn nachher war er zu müde um zurück zu rudern und aber zu ängstlich um von Blatt zu Blatt zu fliegen, denn zum springen waren sie zu weit entfernt. Deshalb genoss er den Blick auf die neigende Sonne noch, bevor er dann doch wieder rüber musste. Schließlich konnte er nach Nachtanbruch nicht mehr rumfliegen, das war dann zu gefährlich. Aber die Nacht dort zu verbringen wollte er auch nicht so recht... obwohl dass hatte er auch schon gemacht und eigentlich wäre er damals auch fast ganz da geblieben. Denn der Blick so auf seine Hütte war schöner von hier aus.. und die Hütte an sich nicht ganz so toll wenn man in ihr rumlungerte. Während er so dahin grübelte und so ein bisschen die Zeit vergas bemerkte er nicht den Schatten der über ihm kreiste. Vor dem war er schon mal früher ins Wasser gehüpft und hatte sich somit vor dem Schnabel retten können. Doch dieses mal war das nicht so.