Dienstag, 23. Oktober 2012

Segel

Während wir uns plagen
Und nichts passiert
Fühlen wir uns zur rechten Zeit am falschen Ort
Und fahren ohne Ruder durch den Sturm.

Nur sind wir Ungeduldig.

Es spricht nichts mehr dagegen
Unser Ziel zu erreichen
Auch wenn die Probleme 
Uns die Sicht betrüben

Nur sind wir Ungeduldig.

Wir stehen im Regen
Werden die Nerven verlieren
Aus Angst es nicht zu regeln
so wie es niemals wird.

Nur sind wir Ungeduldig.

Während sich andere plagen
Und nichts passiert,
Sind wir zur rechten Zeit am rechten Ort
Und alles ist arrangiert.

Nur müssen wir Geduldig sein.

Wir haben wieder Wind in den Segeln
Und es spricht jetzt nichts mehr dagegen
Unser Ziel zu erreichen 
Weil wir auf dem richtigen Weg sind 
Auch wenn uns gerade Probleme begegnen.

Nur müssen wir Geduldig sein.

Wir überstehn den Regen 
Werden die Nerven bewahren 
Und es irgendwie regeln
So wie wir es immer getan haben.

Nur müssen wir Geduldig sein.

Doch ohne inneren Fahrplan 
wären wir verloren 
Und müssten einsehen 
dass wir uns im Kreis drehen 

Zweiter teil des Textes: "Was wir alleine nicht schaffen" - Xavier Naidoo


Oder denkt an ein Schiff: 
So groß es auch sein mag und so heftig die Winde sind, 
denen es ausgesetzt ist, 
wird es doch von einem winzigen Ruder auf dem Kurs gehalten, 
den der Steuermann bestimmt.
Jakobus 3,4

Montag, 22. Oktober 2012

TCK

Wie leicht wäre es zu sagen
ich habe von einer Kultur gelernt
das Leben zu meistern

Wie schön wäre es zu sagen
die Welt würde mich nicht rufen
sie zu erkunden und entdecken

Wie schmerzlos wäre es zu sagen
einen Weg nur gibt es
für meine Wunden Füße.

 Photography by ©Ricardo Schlatter

Wie leicht ist es zu sagen
ich habe von vielen Kulturen gelernt
das Leben zu meistern

Wie schön ist es zu sagen
nur du rufst nach mir
die Welt zu erkunden und entdecken

Wie schmerzlos ist es zu sagen
einen Weg gibt es in dir
für meine starken Füße.

Freitag, 12. Oktober 2012

Rabe

Es könnte sein das ein Spiel gespielt wird,
wir die Figuren zweier Gegner.

Sagt der Schwache dem Starken: 
deine Figuren halten nur zu dir weil sie alles haben. 

Da nahm der Schwache den Figuren
ihren Lebens Unterhalt.

Doch die Figuren wendeten ihr Gesicht nicht.

Sprach der Schwache zum Starken:
deine Figuren halten nur zu dir wegen ihrer Familie.

Da nahm der Schwache den Figuren
Ihre Familie.

Doch die Figuren wendeten ihr Gesicht nicht.